Es ist kurz nach 12 und ich sollte müde sein, bin aber auf diese merkwürdige Art und Weise aufgedreht. Also dachte ich mir - ich mach noch was sinnvolles und schreib was in den Blog.
Das Wochenende war superschön, superanstrengend, super...lativmäßig.
Im Nachhinein
waren wir auch wirklich froh, denn der Weg bis zur Basilika war ganz schön weit! Die Basilika ist eine der schönsten Kirchen, die ich je gesehen habe. Groß, aber hell und freundlich, nicht erschlagend, schön proportioniert. Einfach toll. Nachdem wir das innere besichtigt und bestaunt haben sind wir auf die Kuppel gestiegen. Ich bin wirklich froh, dass ich das gemacht habe. Aber wenn ich gewusst hätte, was da auf mich zukommt - ich wäre unten geblieben. Die engste Wendeltreppe meines Lebens. Erst 150 Stufen links rum, dann ein paar Meter gerade aus, dann wieder 150 Stufen links rum.
Auf ca. 70 Meter Höhe waren wir dann zum Schluss und der Blick - Gigantisch. Weniger gigantisch waren die Holzbretter, auf denen man da stand.... Da hab ich mich auf den taiwanesischen Pagoden sicherer gefühlt, muss ich sagen. Aber hey, was tut man nicht alles für ein paar gute Fotos.
Dann sind wir noch in den Ort und haben uns gestärkt. Die Stadt an sich ist glaube ich recht langweilig und durchschnittlich, sodass wir dann auch nicht böse waren, als wir in den Bus nach Visegrád gestiegen sind. Dort angekommen waren wir etwas ratlos,wie wir zu der Burg auf dem Berg kommen sollen.
Laufen wollten wir ja schon, aber wo lan
g? Naja, wir haben ein paar Leute gefragt und sind schließlich auf einen Waldweg gekommen, auf dem wir dann auch eine gute Stunde bergauf gelaufen sind. Zwischendurch wollte ich umkehren, ich habe sooo geschwitzt. An sich wars halt kalt, sodass ich die Fleecejacke anhatte und noch die Windjacke drüber. Als ich dann einmal nass war, wollte ich auch nichts mehr ausziehen - Erkältungsgefahr. Aber auch hier haben sich die Mühen gelohnt, um kurz vor 6 sind wir auf der alten Burganlage angekommen. Da konnten wir leider nicht mehr rein, aber den Panoramablick, den konnten wir genießen! Und den Sonnenuntergang auf der anderen Talseite!
Als die Sonne dann weg war, war es sowas von kalt, dass wir froh waren, ein Taxi bestellen zu können, was uns wieder in den Ort bringt. Dort haben wir uns dann noch einen warmen Tee gegönnt, bevor wir mit dem Bus wieder nach Budapest gefahren sind.Da haben wir eine sehr nette Pizzeria gefunden, uns gestärkt, und sind dann schließlich doch zu Hause geblieben. Eigentlich wollten wir feiern gehen, aber nach diesem Tag mit gefühlten 20 km Fußmarsch waren wir einfach zu nichts mehr fähig...
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