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Montag, 29. November 2010
Freitag, 13. August 2010
Städtehopping!
Jaja, jetzt ist es also schon soweit! Ich bin weg aus Essen.
Letzten Montag bin ich - nach einem kurzen Intermezzo in Claudias Wohnung, einem Besuch im Grugapark und des Ruhrmuseums auf Zeche Zollverein - nach Berlin zu Anne gefahren, um da noch ein paar schöne gemeinsame Stunden zu erleben.
Das hat sehr gut geklappt! Berlin hat einfach immer viel zu bieten, Anne hatte mehr Zeit als erwartet und sogar das Wetter hat mitgespielt, sodass von draußen im Café sitzen über ins Freilichtkino gehen bis hin zum Grillen im Park alles drin war.
Ich konnte es natürlich auch nicht lassen und war zumindest in EINEM Museum. Geplant waren 3, also jeden Tag eins. Hat leider nicht geklappt, aber naja. Kurzer Abriss:
Montag Abend: Ankunft, Essen, Slackline im Humboldthain - Muskelkater am nächsten Tag
Dienstag: 2 Stunden angestanden, um auf die Kuppel des Bundestags zu kommen,
danach Snack auf dem Haupt
Mittwoch: Ausschlafen, Frisör (dieses Mal ich), Treff mit Damaris, Essen, an der Spree liegen, im Treptower Park liegen, im Treptower Park grillen
Donnerstag: Mit Damaris frühstücken (Hasenheide), essen essen und essen, dann zum Holocaustmahnmal, verdauen, zu Anne in die Wohnung fahren, packen, verzweifeln, packen, auf Anne warten, damit sie mir tragen hilft (LIEBE ANNE!!! ;))
Dann ab zum Bus. Ich wie immer völlig panisch, es könnte etwas schief gehen, dränge zum (für normale Menschen völlig verfrühten) Aufbruch. Nützt leider nichts, denn es fallen einfach mal so 2 Busse aus, und ich verpasse natürlich meinen Zug. AAAAAHHHHHH!!! Ich hab den Mann am Telefon von der BVG echt zur Schnecke gemacht, aber das hat letztlich nichts genützt. Denn statt dann bequem im IC zu sitzen und nicht umsteigen zu müssen, saß ich dann natürlich in der Regionalbahn nach Elsterwerda. Kommt euch unbekannt vor? Mir auch. Scheiß Kaff. Dann habe ich mir bei dem Versuch, mein Gepäck zu bewältigen noch fast meinen Zeh gebrochen und bin dann nach fast doppelt so langer Fahrtzeit in Weinböhla (ebenfalls Kaff) angekommen. Uff.
Naja, nun sitze ich also in Sörnewitz (noch größeres Kaff, nein, seien wir fair und sagen DORF) bei meinen Eltern und muss niesen, weil es hier so viele Pflanzen gibt.
Ausführliche Berichte folgen...
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Freitag, 9. Juli 2010
Donnerstag, 8. Juli 2010
Da bin ich...
... und da ist er. Mein Blog. Mein Online-Tagebuch.
Ich werde zwar erst im August nach Pécs gehen und am 1. September beginnt das Semester. Ich fange trotzdem schon jetzt an, den Blog zu schreiben, weil ja auch die Phase kurz vor dem Auslandssemester zum Auslandssemester gehört. So empfinde ich das zumindest als halbwegs studierte Anthropologin, die sich mal mit Übergangsritualen beschäftigt hat. Und es gibt eine Menge Übergangsrituale!!! Abschiede, Zwischenmieterin suchen (bis jetzt völlig erfolglos), sich um Versicherungen und Konten kümmern (halbwegs erledigt), das Zimmer aufräumen (das hört irgendwie nie auf) und dem gedanklichen Vorbereiten (davor drücke ich mich noch).
Ein weiteres Thema ist die Sprache. Immer, wenn ich erzähle, ich gehe nach Ungarn kommt sie, die Frage, die ich so hasse: "Kannst du denn Ungarisch?!?!?" NEIN. Nem. Nem értem. (Nein. Ich verstehe Sie nicht.)
Meine Kurse an der Uni werden in englischer Sprache statt finden. Und natürlich mache ich einen Ungarisch-Kurs und habe mir ein Selbstlernbuch gekauft und treffe mich regelmäßig mit 2 Ungarinnen. Was dabei herausgekommen ist? Das, was man innerhalb von 2 Tagen lernt, wenn man irgendwohin in Urlaub fährt. Ja (Igen), nein (hatten wir schon oben: nem), Hallo (Szia - steht in der URL) und ein paar Zahlen. Das Sprachgen hat eben meine Schwester abbekommen...
Davon abgesehen kann ich anscheinend noch nicht einmal Deutsch!! Das merke ich auf jeden Fall, wenn mich Mirtill oder Adrienn etwas fragen. Ich hoffe es ist normal, dass ich nicht auf Anhieb erklären konnte, wann man die Konjunktiv II Konstruktion ganz normal benutzt, und wann man statt dessen würde einsetzt.
Morgen in 2 Wochen ist das Semester vorbei. Unfassbar!
Und damit ich darüber nicht noch mehr nachdenke, soll das für den Anfang reichen.
Viszlát! (Bis bald!)
Ich werde zwar erst im August nach Pécs gehen und am 1. September beginnt das Semester. Ich fange trotzdem schon jetzt an, den Blog zu schreiben, weil ja auch die Phase kurz vor dem Auslandssemester zum Auslandssemester gehört. So empfinde ich das zumindest als halbwegs studierte Anthropologin, die sich mal mit Übergangsritualen beschäftigt hat. Und es gibt eine Menge Übergangsrituale!!! Abschiede, Zwischenmieterin suchen (bis jetzt völlig erfolglos), sich um Versicherungen und Konten kümmern (halbwegs erledigt), das Zimmer aufräumen (das hört irgendwie nie auf) und dem gedanklichen Vorbereiten (davor drücke ich mich noch).
Ein weiteres Thema ist die Sprache. Immer, wenn ich erzähle, ich gehe nach Ungarn kommt sie, die Frage, die ich so hasse: "Kannst du denn Ungarisch?!?!?" NEIN. Nem. Nem értem. (Nein. Ich verstehe Sie nicht.)
Meine Kurse an der Uni werden in englischer Sprache statt finden. Und natürlich mache ich einen Ungarisch-Kurs und habe mir ein Selbstlernbuch gekauft und treffe mich regelmäßig mit 2 Ungarinnen. Was dabei herausgekommen ist? Das, was man innerhalb von 2 Tagen lernt, wenn man irgendwohin in Urlaub fährt. Ja (Igen), nein (hatten wir schon oben: nem), Hallo (Szia - steht in der URL) und ein paar Zahlen. Das Sprachgen hat eben meine Schwester abbekommen...
Davon abgesehen kann ich anscheinend noch nicht einmal Deutsch!! Das merke ich auf jeden Fall, wenn mich Mirtill oder Adrienn etwas fragen. Ich hoffe es ist normal, dass ich nicht auf Anhieb erklären konnte, wann man die Konjunktiv II Konstruktion ganz normal benutzt, und wann man statt dessen würde einsetzt.
Morgen in 2 Wochen ist das Semester vorbei. Unfassbar!
Und damit ich darüber nicht noch mehr nachdenke, soll das für den Anfang reichen.
Viszlát! (Bis bald!)
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