Samstag, 11. Dezember 2010

Weihnachtsfeeling in Pécs


Jaja, die Weihnachtsstimmung, die kommt so langsam. Grad rieselt wieder ein bisschen Schnee. Wahrscheinlich bleibt er nicht liegen, aber man weiß ja nie. Inzwischen ist wenigstens die Stadt auch ein bisschen illuminiert. Vor der Basilika steht eine Krippe, und einen Weihnachtsbaum gibt es auch. Über die Dekoration des Einkaufszentrums habe ich ja schon berichtet. Nun sollt ihr alles auch noch verbildlicht bekommen:












Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten. Gestern war mein letzter Unitag. Darüber bin ich ganz froh, da das Niveau hier leider einfach nicht sehr hoch war. Jetzt muss ich nur noch 2 Hausaufgaben erledigen und abschicken und mit einer Ungarin ein Projekt zu Ende schreiben. Dann passt das alles. Das merkwürdige daran ist, dass ich, wenn alles so klappt wie ich will, ich erst wieder in 10 Monaten Uni habe, da ich nächstes Semester gern ein Praxissemester einlegen würde. Aber das steht auch alles noch auf wackligen Beinen. Dafür müssen mir erst noch Sachen anerkannt werden, und ich muss eine gute, möglichst bezahlte Praktikumsstelle im Ruhrgebiet finden, die mir für 4 oder 5 Monate haben wollen.
Also drückt mir dafür die Daumen.
Heute in einer Woche bin ich mit meinen Eltern vielleicht gerade auf dem Weg nach Budapest. uiuiui. Ganz schön verrückt, wie schnell die Zeit hier verging.
Ich wünsche euch morgen einen schönen 3. Advent!
Bis ganz bald :)

Dienstag, 7. Dezember 2010

Misserfolge und Erfolge...

... können so nah beieinander liegen!
Am Sonntag wollte ich ja eigentlich auf den Fernsehturm. Naaja, der einzige Bus in zwei Stunden kam leider überpünktlich so dass er uns vor der Nase weggefahren ist. Grummel... da muss ichs irgendwie nochmal im Laufe der Woche versuchen. Das war ein Misserfolg.
Dann habe ich die Note für meinen Wirtschaftsenglischkurs (fortgeschritten) bekommen: eine 5. Was im ungarischen Notensystem eine deutsche 1 ist. Quasi. Wisst ihr was ich meine? Auf jeden Fall ein "sehr gut". Eigentlich wäre es nur eine 2 gewesen, so rein nach meinen Punkten (was ich auch schon ziemlich gut finde, dafür, dass ich nie gelernt habe und die Essays meistens noch nicht einmal nochmal durchgelesen habe), aber da meine Mitarbeit so gut war und den Kurs so sehr voran gebracht hat, hat sie mir ne 1 gegeben. Das erinnert mich stark an Schulzeiten zurück!!
Nun ja, heute morgen bin ich dann durch Zufall auf das Bild von einem schönen Haus gestoßen und ich dachte mir: na mal schauen, wo das ist. Google Maps hilft ja immer und tatsächlich - 13 min zu Fuß stand da. Leider habe ich irgendwo nen falschen Abzweig genommen... So ist der Spaziergang ein wenig länger geworden, aber das hat sich auf jeden Fall trotzdem gelohnt. Denn: 1. habe ich das Haus gefunden, und 2. gleich noch einen kleinen Supermarkt direkt hier in der Nähe.
Bild (vom Haus, nicht vom Supermarkt...):

Sonntag, 5. Dezember 2010

Neue Bauten, schlechte Kultur


Mal wieder ein längerer Bericht von mir, der die kulturellen Seiten von Pécs beleuchtet. Pécs ist ja bekannt für Zsolnay, diese spezielle Keramik, die sehr säureresistent und farbintensiv ist. Dies wurde und wird in Pécs hergestellt, aber viele der ehemaligen Fabrikhallen stehen inzwischen leer. Zum Kulturhauptstadtjahr sollte daraus nun ein Kulturviertel werden, wie so vieles ist das aber noch nicht fertig (wir haben Dezember...). Trotzdem bin ich gestern da hin gefahren, habe aber nicht so richtig gefunden was ich gesucht habe. Ich muss wohl nochmal genauer recherchieren, von welcher Seite man da am besten rangeht. Es wurde überall fleißig gebaut und immerhin eine neue Brücke habe ich gefunden und sogleich fotografiert. Quasi zwischen Zsolnay-Fabrik und dem neu gebauten Science-Center (Bilder davon gabs schonmal, da war ich drin, als Katharina hier war) ist noch eine Konzerthalle entstanden. Mir ist der Bau ein wenig zu glatt und abweisend, aber an sich nicht uninteressant. Nächsten Donnerstag findet da ein Konzert statt, ich hoffe, dass ich das trotz diverser Hausarbeiten und Hausaufgaben schaffe, da hinzugehen.
Abends waren wir dann noch im Tanztheater. Uff, also, irgendwie.... supermodern, expressiv, körperbetont und leider für mich völlig unverständlich. Dummerweise musste man (Studiobühne) auch noch auf Podesten ohne Lehne sitzen, sodass ich danach auch noch völlig verspannt war. Und warum muss eigentlich immer alle Musik so laut sein? Als es losging hab ich gedacht, mir zerplatzt das Trommelfell. Sind denn alle anderen Menschen schwerhörig? Für mich ist das eher ein Zeichen dafür, dass die Macher Angst haben, man könnte auch nur eine Sekunde abschweifen vom Geschehen auf der Bühne. Deswegen macht man psychedelische Musik so laut dass... ja, dass ich gerne rausgehen würde! Also bei mir hat die Strategie keinen Erfolg! Aber gut, unter den vielen kulturellen Erlebnissen, die ich bis jetzt hatte, darf auch mal ein fauler Apfel dabei sein.
Heute ist schönes Wetter und ich werde mich mittags auf dem Weg zum Fernsehturm machen. Fotos gibts dann natürlich zu sehen. Und heute in zwei Wochen sitze ich mit meinen Eltern im Zug nach Hause. Sachen gibts...

Samstag, 4. Dezember 2010

Fündig geworden



Ihr kennt das ja sicherlich - eigentlich sollte man über seiner Hausarbeit sitzen, aber es fallen einem Sachen ein, die man schon immer mal wissen wollte. Ich z.B. hab heute endlich mal ein Foto von diesen komischen grünen Früchten gemacht, die hier so rumliegen und zu matschigen braunen Flecken plattgefahren werden. Nun, ich bin ja ein großer Fan von Google und das hat sich auch heute wieder bestätigt. Denn, das einzige, was ich bei der Bildersuche eingegeben habe war "weird green fruit hungary" was soviel bedeutet wie "komische grüne frucht ungarn". Sofort wurden mir gefühlte hunderttausend Bilder ebendieser Frucht angezeigt, ich hab auf ein schönes draufgeklickt, bin auf einen Blog einer Amerikanerin gekommen, die jetzt in München lebt und vorher in Budapest gewohnt hat und in ihrem Blog geschrieben hat, wie die Dinger auf englisch heißen. Flux im deutschen Wikipedia eingegeben und schon hat man die Antwort: Milchorangenbaum. Diese grünen Kugeln können bis zu 15 cm Durchmesser haben und verströmen angeblich einen leichten Orangenduft. Davon hab ich noch nichts mitbekommen... Essen sollte man sie allerdings nicht. Hatte ich aber auch nicht vor.